Ehemalige Synagoge Bopfingen-Oberdorf
Name der Einrichtung Gedenk- und Begegnungsstätte ehemalige Synagoge Bopfingen-Oberdorf
Träger der Einrichtung Trägerverein ehemalige Synagoge Oberdorf e.V.
Lange Str. 13, 73441 Bopfingen,
Verwaltungsadresse Felix Sutschek M.A. Marktplatz 1, 73441 Bopfingen
Tel. 07362/801-26
Fax. 07362/801-99
Führungen Führungen durch das "Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis",in der Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaligen Synagoge Oberdorfnach telefonischer Vereinbarung,Rathaus Oberdorf, 07362/801-29, möglich.
Öffnungszeiten 1. März bis 31. Oktober
Samstag, Sonn- und Feiertage von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung (07362/801-29)
Zur Geschichte 1587 erste Juden in Oberdorf nach-gewiesen. 1745 wurde die jetzt noch bestehende Synagoge eingeweiht. Am Morgen des 11. November 1938 zer-störte ein Feuer Teile der Innenein-richtung. Danach als Unterkunft für Zwangsarbeiter genutzt. Ab 1950 richtete hier die katholische Gemeinde eine Kirche ein. Von 1968 bis 1988 diente das Gebäude als Lagerraum. 1989 erwarb der Trägerverein das Gebäude. Nach umfangreichen Bau-maßnahmen konnte 1993 die Gedenk-und Begegnugsstätte ehemalige Synagoge Bopfingen-Oberdorf eröffnet werden. Ausstellungen, Konzerte und Vorträge halten die Erinnerung an das Judentum wach. Seit 1997 ist hier auch ein das "Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis" untergebracht
Besuchsmöglichkeiten
in der Nähe
In Oberdorf kann der Jüdische Friedhof besucht werden. Der Schlüssel ist in der Gedenkstätte zu bekommen. Publikationen Felix Sutschek: Der jüdische Friedhofvon Oberdorf, in "Ostalb Einhorn" Nr. 85Felix Sutschek: Widerstand gegen die Judenverfolgung in der Landgemeinde Oberdorf am Ipf, in "Ostalb Einhorn"Nr. 93Felix Sutschek: Zur Geschichte der Oberdorfer Schutzjuden im 16., 17. und 18. 18. Jh., In "Dokumentationsband XII, 1998, Rieser Kulturtage".