Neueröffnung der Schmiede - Helfen Sie mit!

SCHMIEDE RELOADED - Eine engagierte Gruppe Bopfinger Jugendlicher hat den Verein "Schmiede e.V." gegründet und die Kultkneipe neu eröffnet. Helfen Sie mit! Auf der Fundraising-Plattform "Gut für die Ostalb" der Kreissparkasse Ostalb können Sie online spenden.


Aktuelles aus Bopfingen

Die Stadtverwaltung Bopfingen weist darauf hin, dass die „Itzlinger Straße“ zwischen Kerkingen und Itzlingen ab dem Gebäude Itzlinger Straße 9 bis Höhe Flst. 1430 aufgrund von Leitungsverlegungen zur Erschließung des Baugebiets Hofstatt vom 12.11.2018 bis 30.11.2018 gesperrt ist. mehr...
Am kommenden Sonntag, 18. November 2018 , finden anlässlich des Volkstrauertages folgende Gedenkfeiern statt: mehr...
Die Stadt Bopfingen heißt Herrn Eugen Zeller herzlich willkommen. Herr Zeller hat 1992 seinen Maurermeister absolviert und arbeitete zuletzt bei einem Architektenbüro als Bauleiter. Seit November 2018 gehört Herr Eugen Zeller als Mitarbeiter im Bereich Hochbau zum Team des Amtes für Stadtentwicklung, Bauwesen und Wirtschaftsförderung. mehr...

Veranstaltungen


Kontakt

Stadt Bopfingen
Marktplatz 1
73441 Bopfingen

Fon: +49(0) 7362 801-0
Fax: +49(0) 7362 801-99
infobopfingen@bopfingen.de


Geschichtsdaten im Überblick

Ab 5500 v. Chr. Auf den fruchtbaren Böden des Egertals lassen sich Siedlungen seit der ältesten Jungsteinzeit nachweisen.

Ab 2300 v. Chr. Frühbronzezeitliche Funde vom Ipf liegen vor.

Um 1200 v. Chr. Spätbronzezeitliche Fundstellen aus der Kernstadt bekannt.

1200 – 750 v. Chr. Zahlreiche Funde der spätbronzezeitlichen Urnenfelderkultur vom Ipf bekannt.

750 – 450 vor Chr. Im Industriegebiet Süd-Ost erbrachten archäologische Ausgrabungen Grabhügel und Brandgräber der Hallstattzeit zutage.

750 - um Chr. Geb. Hallstatt- und latènzeitliche Siedlungsnachweise vom Ipf bekannt.

750 - 450 v.Chr. In der keltischen Zeit entstehen mächtige Wall- und Grabensysteme auf dem Ipf.

zum Seitenanfang

300 - 100 vor Chr. Rettungsgrabungen des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg im Industriegebiet förderten Keltische Siedlungen und eine Viereckschanze zutage.

Um 200 – 260 n. Chr. Im Industriegebiet Süd-Ost wurde eine römische Straßenstation ausgegraben.

500 – 600 Auf dem Sandberg An der Steig wurden ca. 300 Alamannische Gräber aufgedeckt.

775 - 850 Früheste Erwähnung Bopfingens. Eine aus der Zeit um 1150 stammende Auflistung aller Rechts- und Besitztitel der benediktinischen Reichs-Abtei Fulda, des Codex Eberhardi, erwähnt "villa pophingen" im Zusammenhang mit einer Schenkung.

1138 Reginhardus de Vlochperch, als frühester Vertreter der Herren von Flochberg urkundlich erwähnt, tritt Stauferkönig Konrad III. seine Burg ab, wozu auch Bopfingen gehörte.

1150 Entscheidungsschlacht bei Flochberg zwischen Staufern und Welfen. Die Welfen wurden geschlagen.

zum Seitenanfang

1153 Die Bezeichnung eines Ritters von Bopfingen als städtischen Amman lässt auf die Erhebung Bopfingens zur Stadt schließen. Die wirtschaftlich und strategisch günstige Lage Bopfingens mögen Kaiser Friedrich I., Barbarossa, dazu bewogen haben. Bau der Staufischen Stadtmauer.

1188 Die urkundliche Erwähnung als "burgum bobphingen" bestätigt: Bopfingen ist zur Stadt erhoben.

1241 Bopfingen wird in den Reichssteuerlisten geführt und gilt ab da als Reichsstadt. Erste Nennung von Juden in Bopfingen.

1279 Die älteste bekannte Urkunde mit dem Siegel des Reichsadlers und der Inschrift ,,Sigilum civitatis de Bophingen" wurde ausgestellt. Hinweis, dass die Bürger immer mehr Einfluss auf die städtische Verwaltung gewannen.

1307 hatte die Stadt schon ein Sondersiechenhaus.

zum Seitenanfang

1336 ist erstmals eine Schule nachweisbar.

1338 zahlten die Juden in Bopfingen 20 Gulden Steuer.

1347 Karl IV. verpfändete die Reichsfeste Flochberg an die Grafen von Oettingen. Diese Verpfändung wurde nie abgelöst. Die Ruine Flochberg gehört auch heute noch dem Hause Oettingen-Wallerstein.

1348 – 1349 grassierte der "Schwarze Tod", die Beulenpest, für die die Juden verantwortlich gemacht wurden. Bopfingen wird als ?Marterort? genannt

1357 wurde zum erstem Mal das Schultor erwähnt. Nebenan befand sich das älteste Schulhaus Bopfingens. Beginn der Mauererweiterung

1371 wurde erstmals ein Spital erwähnt, dass der Heiligen Katharina geweiht war.

zum Seitenanfang

1374 Die Reichsstadteigenschaft Bopfingens konnte trotz Verpfändung durch Kaiser Karl IV. an Herzog Otto von Bayern aufrecht erhalten werden. Auch Bedrohungen durch die Grafen von Oettingen konnte begegnet werden.

1378 Nach langjährigen Schwierigkeiten mit den Rittern von Bopfingen zerstörten die Bopfinger deren Burg und erwirkten ein Bauverbot.

1385 Von 1385 bis 1499 lebten fast ununterbrochen Juden in Bopfingen.

1387 Die Ritterschaft holte zum Gegenschlag aus und zerstörte die vor der Stadtmauer liegende Spitalanlage.

1395 Bischof Burkhard von Augsburg erlaubte den Neuaufbau der Spitalanlage innerhalb der Stadtmauern.

1398 Von Kaiser Wenzel erwirkte Bopfingen weitere Bestätigungen alten Rechts und die Ausdehnung weiterer Zuständigkeiten.

zum Seitenanfang

1444 wurde zum ersten Mal ein Seelhaus in Bopfingen erwähnt.

1479 entstand die Bruderschaft der Bäcker und Müller, ein Jahr zuvor die der Schuster.

1489 Bopfingen erwarb die Reichsstandschaft und war als Mitglied der 3. Kurie der Reichsstädte und als vollgültige freie Reichsstadt bei Reichstagen vertreten.

1499 wurde ein Jude mit Familie von der Stadt für 3 Jahre als "Paktbürger" aufgenommen.

1505 wurde ein ?neues? Seelhaus errichtet. Heute ist darin ein Museum von überregionaler Bedeutung untergebracht.

1521 Die Reformation erreichte die Stadt. Der Reiseprediger Wolfgang Vogel aus Reutlingen hielt die erste evangelische Predigt in Bopfingen.

zum Seitenanfang

1525 Bauernkrieg mit Erhebung des sogenannten Ipfhaufens, dem auch einige Bürger der Stadt zuliefen, die später zur Rechenschaft gezogen wurden.

1538 Nach Aufkommen der Feuerwaffen wurden an den Türmen der Stadtmauer Schießscharten angebracht.

1545 Privileg Karl V. gegen Geldgeschäfte mit Juden.

1545/46 Bopfingen entschied sich für die "Confessio Augustana" und trat auf Drängen Ulms dem Schmalkaldischen Bund bei. Kaiser Karl V. stellte der Stadt ein Ultimatum, dem sie sich widersetzte. Daraufhin plünderten die Kaiserlichen die Stadt drei Tage lang.

1555 Der Religionsfriede zu Augsburg schaffte endlich klare Verhältnisse. Bopfingen blieb protestantisch.

1560 - 1604 Aufbau- und Blütezeit Bopfingens. Rückkauf des "Steinhauses" (1566). Einrichtung einer Deutsch-Schule hinter der Kirche (1567). Bau eines neuen Rathauses (1585/86), das mit dem Sitzungssaal und der Markthalle noch heute kommunal-behördlichen Zwecken dient. Mädchenschule (1587) Erneuerung der Spitalanlage (1600). Erwerb des Amtshauses(1604). Dazwischen Arbeiten an der Befestigungsanlage mit den Stadttürmen. Das Wirtschaftsleben blühte auf und befähigte die Stadt, sogar als Darlehensgeber aufzutreten.

zum Seitenanfang

1615 erste Nennung des Bopfinger "Rutenfestes"(Schulfest).

1618 - 1648 Das Unglück des Dreißigjährigen Krieges. Viele Truppendurchmärsche und Belagerungen zogen die Stadt arg in Mitleidenschaft. Die Pest raffte in Bopfingen einen großen Teil der Bürgerschaft dahin. Den Juden wurde die Aufnahme in die Stadt verweigert.

1630 Zwangsdurchführung des Restitutionsediktes.

1634 wurde in der Schlacht bei Nördlingen ein schwedisches Heer vernichtet.

1645 besetzten 7000 französische Soldaten die Stadt und plünderten sie aus.

1648 Der Westfälische Friede bescherte Bopfingen endlich Ruhe aber auch einen Schuldenberg von 3204 Gulden, der an die Schweden als sogenanntes Friedensgeld zu bezahlen war.

zum Seitenanfang

1675 Eine erneute von Truppen eingeschleppte Krankheit forderte viele Todesopfer. Weitere finanzielle Belastungen der Stadt durch Kontributionen an die Franzosen und neue Steuerabgaben.

1704 Preußisches Lazarett im Siechenhaus. Die Ruhr wurde eingeschleppt.

1721 Anschaffung einer Bopfinger "Rutenfahne".

1734 wurde die Weißgerber-Zunftordung erstmals genannt.

1746 Kaiserliche Grenadiere in Bopfingen

1765 Durch den kaiserlichen Oekonomieplan wurden die durch den Krieg total zerrütteten Finanzen der Stadt konsolidiert. Die Schuldenlast ging zurück.

1796 In den Wirren der Revolutionskriege wurde Bopfingen ruiniert. Hohe Kriegsschäden und erneute Kontributionsforderungen verursachten eine gewaltig anmutende Verschuldung.

zum Seitenanfang

1802 Bopfingen verlor im Frieden von Lunèville seine Reichsfreiheit und kam an Bayern. Pranger vom Rathaus entfernt.

Ab 1803 bis 1865 wurden die gesamten Stadtbefestigungen (außer Henlesturm) abgetragen.

1810 Das Königreich Württemberg übernahm durch den Frieden von Compiégne die Stadt Bopfingen und deren Schulden in Höhe von 73.000 Gulden.

1811 König Friedrich I von Württemberg besuchte am 10. Juli Bopfingen und den lpf. Zur Erinnerung an diesen Tag wurde 1812 die lpfmesse eingeführt.

1814 – 1815 wurde das "Alte Schulhaus" erneuert.

1815 – 1817 Bau der Staatsstraße Aalen-Nördlingen.

zum Seitenanfang

1816 Hungersnot in Bopfingen

1825 wurde eine gewerbliche Berufsschule eingerichtet.

1837 Ipfmesse wurde vom Ipf auf den Sechtaplatz verlegt.

1845 wurde das "Neue Schulhaus" anstelle der Bärenwirtschaft erbaut.

1847 wurde eine Realschule eingerichtet.

Um 1850 Beginnende Industrialisierung: lederverarbeitende Industrie, Leim- und Düngemittelfabriken. Seife, Farbe und Lacke wurden hergestellt.

1861 wohnte ein Jude in Bopfingen.

zum Seitenanfang

1863 Vollendung der Arbeiten zum Anschluss an das Streckennetz der Bahn. Verlängerung der bereits bestehenden Remstalstrecke (Cannstatt-Wasseralfingen) bis Nördlingen.

1875 beschloss man, Rathaus und Amtshaus durch einen Anbau zu verbinden.

1879 - 1900 Einführung der Wasserleitung

1886 wurde eine katholische Volksschule errichtet.

1887 Amtshaus und Rathaus wurden gründlich renoviert.

1893 Bopfinger Bürger errichteten das erste Elektrizitätswerk.

1899 Einführung des Telefons in Bopfingen.

zum Seitenanfang

1900 wohnten 52 Juden in Bopfingen.

1909 wurde die Realschule zweitklassig und durfte auch von Mädchen besucht werden.

1903 erbaute die Stadt ihre ersten Kindergärten.

1914 – 1918 Der erste Weltkrieg. In Bopfingen machte sich der Krieg durch Mangel auf mancherlei Gebieten bemerkbar. Kleider, Schuhe, Seife u. a. gab es nur auf Bezugskarten.

1927 Auf der Westseite des Alten Rathauses wurde ein Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges angebracht.

1928 durchgreifende Restaurierung des alten Rathauses.

zum Seitenanfang

1933 wurde eine städtische Nähschule eingerichtet.

1939 Die Bopfinger Juden (14 Personen) wurden nach Oberdorf zwangseingewiesen.

1939 In der Stadt lebten bis 1940 Evakuierte aus Rasstatt, Karlsruhe, Pirmasens und Zweibrücken.

1940 Soldaten wurden zur Ausbildung in die Stadt verlegt.

1941 In der Nacht vom 14./15. Oktober wurde Bopfingen, vermutlich von englischen Flugzeugen, bombardiert. Juden wurden in vier Deportationszügen nach Stuttgart ins Lager Killesberg gebracht.

1942 mussten Kirchen- und Rathausglocken abgeliefert werden

zum Seitenanfang

1943 Evakuierte aus Karlsruhe und Stuttgart wurden aufgenommen.

1944 Der "Volkssturm" wurde einberufen.

1945 Am 1. April wurde der Bau von Panzersperren angeordnet. Die Stadt wurde am 22. April an die Amerikaner übergeben.

1946 Landwirtschaftsschule eingerichtet. Bopfingen zählte 2.800 Einwohner. Bis 1968 wuchs die Einwohnerzahl auf 4.100. Zuzug vieler Flüchtlinge und Heimatvertriebener. Erschließung von Neubaugebieten.

1951 Bopfingen besitzt ein neues Krankenhaus.

1961 wurde mit dem Neubau für das Progymnasium begonnen.

1970 - 1974 Anschluss der Gemeinden Flochberg, Schloßberg, Kerkingen, Trochtelfingen, Oberdorf, Baldern, Aufhausen und Unterriffingen. Die Einwohnerzahl erhöhte sich auf über 12000.

zum Seitenanfang

Ab 1974 Bopfingen baut seine Mittelpunktfunktion aus. Zahlreiche öffentliche Vorhaben, wie Bau des Bildungszentrums, Schulhauserweiterungsbau, Mehrzweckhallenbau, Altstadtsanierung, DRK-Altenpflegeheim, DRK-Heim, Bahnhof mit Busbahnhof, Kläranlagen, Erschließung von Industrie- (Gewerbehof) und Wohngebieten erfordern über 80 Millionen Investitionsaufwand.

1986 Jubiläumsjahr für Bopfingen. 100 Jahre Stadtkapelle, 175 Jahre Ipfmesse, 125 Jahre Turnverein führte Zehntausende von Besuchern nach Bopfingen.

1987 Eröffnung des Museums im Seelhaus.

1989 Begründung der Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Beaumont/ Auvergne.

1992 Ein ausreichendes Arbeitsplatzangebot, der Zuzug von Über- und Aussiedlern und die Ausweisung neuer Wohnbaugebiete, lässt die Einwohnerzahl wieder auf über 12.000 anwachsen.

zum Seitenanfang

1993 Die ehemalige jüdische Synagoge in Oberdorf wird nach gelungener Renovierung als Gedenkstätte der Öffentlichkeit übergeben.

1996 Begründung der Städtepartnerschaft mit der italienischen Stadt Russi (Ravenna)

1997 Eröffnung des "Museums zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis" in der ehemaligen Synagoge Oberdorf

1999 Wiedereröffnung der Heimatstube Trochtelfingen

zum Seitenanfang

 
powered by ITEOS