Bürgerstiftung Bopfingen

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Oberdorf

Oberdorf liegt am südwestlichen Fuß des Ipfs. Der Ort wurde 1973 eingemeindet und ist mit derzeit rund 1.500 Einwohnern der größte Bopfinger Ortsteil. Zur ehemaligen Gemeinde Oberdorf am Ipf gehören das Dorf Oberdorf am Ipf und die Höfe Nagelmühle und Steinmühle.

Schon früh erlangte der an wichtigen Handelswegen gelegene Ort an Bedeutung. Vom Ende des ersten Jahrhunderts bis ins zweite Jahrhundert befand sich oberhalb des Dorfkerns das römische Kastell Opie, das zum so genannten Alblimes gehörte. Im Jahr 1268 wurde der Ort als "Villa Oberdorf" erstmals urkundlich erwähnt. Ältestes Gebäude ist die 1317 erstmals erwähnte St. Georgskirche.

Anfang des 16. Jahrhunderts gestatteten die Grafen von Oettingen einigen Juden die Niederlassung in ihrem Ortsteil. In der Folge nahm die Zahl der hier ansässigen Juden zu. 1745 erbaute die Jüdische Gemeinde eine Synagoge, die heut noch steht. 1993 wurde in der ehemaligen Synagoge eine Gedenk- und Begegnungsstätte eröffnet. Seit 1997 befindet sich in der Synagoge ein Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis.

 
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