Aktuelles aus Bopfingen

Trotz der aktuellen Entscheidung des Kultusministeriums, die Schulschließungen in Baden-Württemberg bis zum Monatsende auch für die Grundschulen und Kindertagesstätten beizubehalten, wurde für den ÖPNV im Ostalbkreis entschieden, diesen ab Montag, 18. Januar 2021, wieder voll aufzunehmen. mehr...
Die Stadt Bopfingen (ca. 12.000 Einwohner) ist Träger von 5 Kindergärten/Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet und sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Kinderpfleger (m/w/d) in Voll- und Teilzeit. Es handelt sich hierbei um eine unbefristete Stelle. mehr...
Am 11. Januar startet der Mikrozensus 2021. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg bittet hierfür alle ausgewählten Haushalte um Unterstützung bei der Durchführung der größten jährlichen Haushaltserhebung in Deutschland. Über das ganze Jahr 2021 hinweg werden in mehr als 900 Gemeinden rund 55 000 in einer Stichprobe ausgewählte Haushalte in Baden-Württemberg zu ihren Lebensverhältnissen befragt. Dies sind rund ein % der insgesamt rund 5,3 Millionen Haushalte im Südwesten. Das Statistische Landesamt wird bei der Durchführung des Mikrozensus durch Erhebungsbeauftragte unterstützt. mehr...

Bürgerstiftung Bopfingen

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73441 Bopfingen

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Fax: +49(0) 7362 801-99
infobopfingen@bopfingen.de


Magie, Kultur, Macht - der Ipf

Bofpingen und der Ipf

Erhaben und mächtig, geheimnisvoll und einzigartig – das ist der Ipf. Und vieles mehr.
 
Zunächst die Fakten. Der Ipf ist 668 Meter hoch. Damit überragt der ovale Tafelberg die ehemalige Reichsstadt Bopfingen um gut 200 Meter. Der Ipf ist der östlichste Ausläufer der Schwäbischen Alb und fällt einem aus allen Himmelsrichtungen sofort ins Auge. Asche und Lava hat er allerdings nie gespuckt. Kinder, die den Ipf zum ersten Mal erblicken, fragen oft: „Mama, Papa, ist das ein Vulkan?"

Unweigerlich zieht es einen auf den Berg. Für den Aufstieg empfiehlt sich die flache östliche Flanke. Auf allen anderen Seiten fällt der Ipf steil ab. Am Ipf-Parkplatz auf der Ostseite informiert der Ipf-Pavillon mit seinen Schautafeln – über die Geologie, den Naturraum, die Archäologie und die Geschichte des imposanten Zeugenbergs des Weißen Jura mit seiner sattgrünen Rasendecke.

Der Pfad steigt sanft an. Der Spaziergang entlang knorriger Linden bringt die Seele ins Lot. Die Allee wurde zum Besuch des württembergischen Königs am 10. Juli 1811 angelegt – zugleich der Anlass für die erste Bopfinger Ipfmesse, die bis 1836 auf dem Berg gefeiert wurde.

Abseits des Wegs sprießen auf Trockenrasen und Wacholderheiden Kuhschellen, Silberdisteln, seltene Kräuter und Pflanzen. Die außergewöhnliche Flora des Ipfs steht unter Naturschutz. Wer verschnaufen will, ruht sich auf Bänken aus und genießt eine herrliche Aussicht.

Etwas steiler sind die letzten Meter hinauf zum Gipfelplateau. Oben angelangt entschädigt ein sagenhafter Rundblick über die Ostalb und das Nördlinger Ries. Man sagt, vom Ipf aus kann man 99 Städte und Dörfer entdecken. Bei klarem Wetter sieht man bis zu den Alpen.

Ein Rundgang ums Plateau drängt sich geradezu auf. In den Ringwall darunter haben Schulklassen und Jugendgruppen allerlei Grüße aus Stein und Schotter gelegt. Mit etwas Fantasie kann sich der Besucher leicht vorstellen, dass einst eine mächtige Burg den Ipf gekrönt haben muss. Tatsächlich verdichten sich die Anzeichen, dass in keltischer Zeit, im 6. und 5. Jahrhundert vor Christus, ein bedeutender Fürst auf dem Ipf geherrscht hat.

Wer auf seinem Gipfel innehält und für einen Moment die Augen schließt, kann die besondere Energie des Ipfs spüren – ein magischer Ort mit einer gewaltigen Fernsicht in alle Himmelrichtungen. Es soll Bopfinger geben, die deshalb jeden Tag hinaufsteigen. Für alle anderen ist der Ipf allemal ein attraktives Ausflugsziel. Ein Tag am Ipf ist Erholung pur.

Wandertipp: Wanderer und Radfahrer können den Ipf und seine Umgebung auf einem ausgeschilderten archäologischen Rundweg erkunden. Ausgangspunkte sind das Museum im Seelhaus in Bopfingen und das Goldbergmuseum in Goldburghausen.

 
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