Aktuelles aus Bopfingen

Gemäß § 9 Abs. 2 Gaststättenverordnung (GastVO) beginnt die Sperrzeit in Schank- und Speisegaststätten sowie in öffentlichen Vergnügungsstätten in der Nacht vom Rosenmontag (24. Februar 2020) zum Fastnachtsdienstag (25. Februar 2020) um 5.00 Uhr. mehr...
Im Dezember 2019 wurde erstmals Schulunterricht zum Thema Saubere Ostalb durchgeführt. „Die Sensibilisierung von Kindern ist besonders wichtig, da bereits die Kleinsten lernen sollten, richtig mit Abfällen umzugehen“, so Landrat Klaus Pavel. Deshalb wurde der Schulunterricht zur Kampagne Saubere Ostalb ins Leben gerufen. Begonnen wurde im Dezember 2019 mit der Grundschule in Mögglingen. mehr...
Am Donnerstag, 23. Januar 2020 bietet das EnergiekompetenzOstalb e.V. in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg von 14.30 bis 17.45 Uhr im Rathaus der Stadt Bopfingen, im Besprechungszimmer, eine kostenlose und unabhängige energetische Erstberatung zu den Themen Energieeinsparung, Gebäudeneubau und -sanierung, Modernisierung von Heizung und Lüftung, Förder- und Zuschussmöglichkeiten sowie zum Einsatz von erneuerbaren Energien an. mehr...

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Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum: Förderanträge jetzt stellen

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist eines der wichtigsten und erfolgreichsten Strukturförderprogramme in Baden-Württemberg. Im Ostalbkreis konnten daraus allein im Programmjahr 2019 bislang über 3,2 Mio. € Fördermittel für private, kommunale und gewerbliche Projekte eingeplant werden. Für das neue Programmjahr 2020 können ab jetzt Förderanträge gestellt werden.

Das ELR fördert die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Dörfer und Gemeinden in den Schwerpunkten Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, die zeitgemäßes Leben und Wohnen ermöglichen, die eine wohnortnahe Versorgung sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Dabei sind die aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und die interkommunale Zusammenarbeit sowie Beiträge zum Ressourcen- und Klimaschutz von besonderer Bedeutung.

Ziel der Programmausschreibung 2020 ist es, weiterhin Impulse zur Nutzung innerörtlicher Flächen zu setzen. Gemäß dem Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ soll gute innerörtliche Bausubstanz erhalten und für zeitgemäßen Wohnraum genutzt werden. BaufälligeGebäude können weichen und Platz für Neues schaffen. Deshalb werden im ELR 2020 prioritär Investitionen privater Haus- und Wohnungsbesitzer gefördert. Voraussetzung ist die Lage im Ortskern bzw. in Siedlungsflächen aus den 1960er Jahren, sofern diese mit der Ortsmitte zusammengewachsen sind und einen entsprechenden Entwicklungsbedarf aufweisen. Gefördert werden vorrangig die Umnutzung leerstehender Gebäude, Aufstockungen von Gebäuden sowie die Bebauung langjähriger Baulücken. Unterstützt werden auch Maßnahmen zur Aktivierung  innerörtlicher Flächen wie Zwischenerwerb, Abbruch und Neuordnung sowie kommunale Projekte zur Verbesserung des Wohnumfeldes.

Der Förderschwerpunkt Grundversorgung erhält auch in diesem Jahr weiterhin hohe Priorität. Dorfläden, Metzgereien und Bäckereien sind wichtige Einrichtungen zur Grundversorgung. Aber auch Ärzte, Physiotherapeuten, Handwerksbetriebe u. a. können Fördermittel erhalten. Ein besonderesAugenmerk liegt weiterhin auf Dorfgasthäusern: Sie sind ein Kulturgut, das erhalten werden muss. Sie stärken die Lebensqualität und Lebendigkeit unserer Dörfer.

Im Förderschwerpunkt Arbeiten können im Programmjahr 2020 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 100 Beschäftigten vorrangig Zuschüsse für die Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern (z. B. Verlagerung eines emissionsstarken Betriebs in das nahegelegene Gewerbegebiet) erhalten.

ELR-Projekte in bioökonomiebasierter Bauweise erhalten eine erhöhte Förderung. Dazu zählt die Anwendung ressourcenschonender, CO2 bindender Baustoffe wie Holz.

Förderanträge müssen bis spätestens 30. September 2019 über das Bürgermeisteramt der Kommune, in der das Projekt umgesetzt werden soll, beim Regierungspräsidium in Stuttgart eingereicht werden. Interessierte sollten sich schnellstmöglich mit dem jeweiligen Bürgermeisteramt in Verbindung setzen, um den Antrag so gut wie möglich vorzubereiten.

Neben den Bürgermeisterämtern sind weitere Auskünfte auch beim Landratsamt Ostalbkreis, Stabsstelle Wirtschaftsförderung-Tourismus-Europabüro unter Telefon 07361 503-1198 und auf der Website des Ostalbkreises erhältlich.

 
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