Aktuelles aus Bopfingen

Die Bauarbeiten zur Sanierung der „Obere Weilerstraße“ und der „Löwengasse“ in Bopfingen-Baldern beginnen im September 2019, nach den Sommerferien. Die Stadt Bopfingen lädt die Anlieger der betroffenen Straßen sowie interessierte Bürger zu einem Erörterungs- und Informationsgespräch über die geplante Baumaßnahme am Dienstag, 13. August 2019 um 19.00 Uhr in die Gemeindehalle Baldern ein. mehr...
Die Stadt Bopfingen heißt Frau Renate Götz-Burger herzlich willkommen. Frau Götz-Burger hat 2005 ihre Prüfung zur Architektin absolviert und arbeitete zuletzt als Entwurfsarchitektin und Projektleiterin in einem Planungs- und Architekturbüro. Seit August 2019 gehört Frau Götz-Burger als Stadtbaumeisterin zum Team des Amtes für Stadtentwicklung, Bauwesen und Wirtschaftsförderung. mehr...
Der Bauplatzpreis für das Baugebiet „Hofstatt“ Kerkingen konnte durch Mehrkosten und unvorhergesehene Maßnahmen bei der Erschließung nicht gehalten werden. Die Refinanzierung der Kosten für das Baugebiet ist durch den bisherigen Bauplatzpreis nicht möglich. Aus diesem Grund musste der Bauplatzpreis für das Baugebiet „Hofstatt“ in Kerkingen neu kalkuliert werden. mehr...

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Hubschraubereinsatz gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners - Maßnahme zum Gesundheitsschutz

Die Kreisforstverwaltung informiert über den geplanten Biozideinsatz per Hubschrauber. Private Waldbesitzer können sich der Aktion anschließen.

Im vergangenen Jahr kam es im Ostalbkreis wieder zu einer starken Verbreitung des Eichenprozessionsspinners. Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners stellen eine akute gesundheitliche Gefährdung für Menschen dar. Ab dem 3. Larvenstadium wachsen den Raupen sehr feine Brennhaare, die leicht brechen und bei entsprechender Witterung durch Luftströmung weiter getragen werden. Die Brennhaare lösen eine allergische Reaktion aus, die sehr unterschiedlich ausfallen kann. Zu den Symptomen gehören Hautausschläge mit Juckreiz und Brennen. Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten können zu schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Begleitend treten Allgemeinerscheinungen wie Schwindel, Fieber und Müdigkeit auf.

Aufgrund der aktuellen Befunde der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg muss auch 2019 wieder mit starkem Auftreten der Raupen an Eichen gerechnet werden.

Was wird gegen den Eichenprozessionsspinner unternommen?

• Als Vorbeugemaßnahme zum Schutz der Menschen bereitet die Forstbehörde im Ostalbkreis einen prophylaktischen Biozid-Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner vor.

• Auf die befallenen Waldflächen wird Ende April / Anfang Mai mittels Hubschrauber ein in Wasser gelöstes biologisches Biozid versprüht. Das Mittel wird von den Raupen des Eichenprozessionsspinners beim Fraß an den Eichenblättern aufgenommen. Wirksame Substanz ist ein kristallines Protein, das von einem Bakterium, dem bacillus thuringiensis, gebildet wird. Das kristalline Protein verletzt die Darmwand der Raupen, die Nahrungsaufnahme  wird eingestellt und die Raupen verenden.

• Es sind keine schädlichen Auswirkungen auf Menschen, Säugetiere, Vögel, Amphibien, Reptilien und Fische bekannt. Das Biozid wirkt ausschließlich gegen Schmetterlingsraupen, andere laubfressende Insektenlarven oder ausgewachsene Insekten werden nicht geschädigt. Das Mittel ist als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).

Wer kann sich anschließen?

• Die Bekämpfungsmaßnahme findet in allen Waldbesitzarten (Staatswald, Gemeindewald, Privatwald) statt. Privatwaldeigentümer können sich daher an der Aktion beteiligen.

• Die Kosten der Maßnahme muss der Waldeigentümer tragen. Sie betragen nach derzeitigem Stand etwa 320 € / ha.

Welche Flächen können behandelt werden?

• Waldflächen, in denen sich nur selten Menschen aufhalten (Waldbesucher, Waldbesitzer), dürfen nicht behandelt werden. Hier genügt eine Absperrung oder ein Hinweisschild.

• Die Flächen dürfen nicht in unmittelbarer Nähe zu Häusern oder Gewässern liegen. Der Mindestabstand beträgt 50 m.

• Die Mindestflächengröße ist 0,2 ha.

Welche Informationen werden für die Planung benötigt?


• Name und Kontaktdaten = Rechnungsempfänger

• Gemarkung und Flurstücksnummer

• Flächengröße der zu bekämpfenden Fläche

• Ungefähres Alter der befallenen Eichen

• Karte mit Abgrenzung der Bekämpfungsfläche

Wo können die Flächen gemeldet werden?

• Melden Sie die Flächen bitte bis spätestens 28. Februar 2019 bei Ihrem zuständigen Forstrevierleiter.

• Bei Rückfragen wenden Sie sich an Ihren Forstrevierleiter, die zuständige Forst-Außenstelle oder ans Forstdezernat in Aalen, Telefon 07361 503-1662.

 
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