Neues aus dem Gemeinderat: Sitzungsbericht vom 23. Juli 2026
Mit einer Reihe zukunftsweisender Beschlüsse hat der Gemeinderat der Stadt Bopfingen in seiner Sitzung am 23. Juli wichtige Weichen für die Stadtentwicklung gestellt. Im Mittelpunkt standen die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets „Historische Altstadt“, der Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie weitere Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge für unsere Bürgerinnen und Bürger.
Ein bedeutender Meilenstein ist die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets „Historische Altstadt“. Damit kann die städtebauliche Erneuerung der Innenstadt fortgeführt werden. Ziel der Maßnahme ist es, historische Gebäude zu modernisieren, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, öffentliche Plätze und Straßen aufzuwerten sowie die Attraktivität der Altstadt als Wohn-, Einkaufs- und Aufenthaltsort nachhaltig zu stärken.
Ebenfalls beschlossen wurde die Neufassung der Polizeiverordnung gegen umweltschädliches Verhalten, Belästigungen der Allgemeinheit sowie zum Schutz der Grün- und Erholungsanlagen. Die überarbeitete Verordnung berücksichtigt aktuelle gesetzliche Vorgaben und gesellschaftliche Entwicklungen und tritt nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
Auch die Wohnraumentwicklung wurde weiter vorangebracht: Der Gemeinderat stimmte der Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich „Haldenbuck“ in Unterriffingen zu. Damit werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um dem anhaltenden Bedarf an Wohnbauflächen im Teilort gerecht zu werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war der Breitbandausbau. Den Auftrag für die Restplanung und den Bau des Gigabit-Glasfasernetzes (FTTB) vergab der Gemeinderat an die Bietergemeinschaft Bortolazzi Straßenbau GmbH und EnBW ODR AG. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 15,3 Millionen Euro netto. Damit werden alle Haushalte an das Breitbandnetz angeschlossen, die bisher noch keinen Glasfaseranschluss haben. Damit wird das gesamt Stadtgebiet bis voraussichtlich 2029 komplett mit Glasfaser versorgt sein.Zur Verbesserung des Brandschutzes erhält der Ortsteil Edelmühle einen neuen Löschwasserbehälter. Die Tiefbauarbeiten wurden an die Firma Bortolazzi Straßenbau GmbH vergeben, die das wirtschaftlichste Angebot eingereicht hatte.
Auch für den Ortsteil Aufhausen wurden die nächsten Schritte beschlossen. Um die dringend notwendige Sanierung des Kirchberghangs an der Waldstraße noch in diesem Jahr umsetzen zu können, ermächtigte der Gemeinderat Bürgermeister Dr. Gunter Bühler, die Bauleistungen nach Abschluss des Vergabeverfahrens bis zu einer Auftragssumme von 429.000 Euro zu vergeben. Durch die zeitnahe Vergabe sollen die günstigen Witterungsbedingungen optimal genutzt werden.
Abschließend informierte die Verwaltung über die Einsatzbilanz der Ipfmess 2026. Polizei, Deutsches Rotes Kreuz und Sicherheitsdienst zogen ein überaus positives Fazit. Trotz der hohen Besucherzahlen verlief das Volksfest friedlich und ohne größere Zwischenfälle. Bürgermeister Dr. Bühler dankte allen beteiligten Organisationen und insbesondere den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren engagierten Einsatz und hob das besonnene Verhalten der Besucherinnen und Besucher hervor.
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