Der Ort liegt am Südosthang des Schlossbergs über dem Egertal.
Im neu erschlossenen Industriegebiet im Egertal kamen bei archäologischen Untersuchungen umfangreiche vorgeschichtliche Siedlungen sowie eine Spätkeltische Viereckschanze zu Tage.
   
                 
  Flochberg entstand in Abhängigkeit von der Burg am Fuß des Burgbergs und wurde zwischen 1138 und 1152 als Vlochperch erstmals urkundlich erwähnt.
Im Jahre 1582 erfuhr ein Knabe eine Wunderheilung auf dem Roggenacker vor dem Ort. Allmählich begann eine Wallfahrt, für die eine Kapelle (UNSERE LIEBE FRAU VOM ROGGENACKER) und zwischen 1741 - 1746 eine Barocke Kirche errichtet wurde.
   
         
    Die Burg selbst ist eine staufische Gründung und erstmals 1150 als castellum urkundlich belegt.
Im Dreißigjährigen Krieg war sie heiß umkämpft und 1648 von den Schweden angegriffen und stark beschädigt. Danach wurde sie nicht mehr aufgebaut und diente bis 1820 als Steinbruch. Heute erinnert die renovierte Ruine an ihre einstige Bedeutung.

Der Ort Flochberg kam 1806 zunächst an Bayern und 1810 an Württemberg. 1970 wurde Flochberg nach Bopfingen eingemeindet.
 
  Die Kirche unserer lieben Frau vom Roggenacker